Literatur

Hier möchte ich einige Bücher zum Thema „Anbetung“ vorstellen, die mir in meinem Leben sehr viel geholfen haben und auf dem Weg Hilfe sind.

Meine Nummer eins ist und bleibt Jack Hayfords „Manifest Presence – Expecting a Visitation of God’s Grace through Worship“.

Was ich an diesem Buch so mag, ist, dass es sowohl eine geistliche Sicht über Anbetung im Allgemeinen als auch die geistliche Sicht über diverse Praktiken, die wir in der Anbetung ausüben, gibt…zB. warum klatschen wir, warum singen wir überhaupt? Es gibt ein großes Verständnis darüber, warum wir tun, was wir tun. Ich weiß leider nicht, ob es schon eine deutsche Übersetzung dazu gibt.

Ein weiteres Buch, was mir gerade in meiner Anfangszeit geholfen und mich geformt hat, ist Jack R. Taylors „Der Halleluja Faktor“.  Es gibt Lehre über biblische Anbetung und am Ende eines jeden Kapitels gibt es ein paar kleine Aufgaben, um das Gelesene zu verarbeiten. Besonders geholfen hat mir in diesem Buch, etwas über die hebräischen und griechischen Begriffe und ihre Bedeutung, die in den Originalsprachen genutzt werden, zu lernen, wo wir in unserer deutschen Übersetzung nur die Worte „loben“ oder „preisen“ benutzen. Es gibt sehr viel Aufschluß darüber wie vielfältig die Ausdrucksweisen nach der Bibel sind.

Drei kleine Büchlein die es in sich haben, sind von Maria Emília Baptista de Oliveira geschrieben. Sie schreibt über ihre Erfahrungen in der Anbetung und macht hungrig, selbst dort einzusteigen. Sie heißen:

Bete Gott an und lebe im Sieg

Anbetung – die höchste Ebene geistlichen Kampfes

Gott antwortet, wenn wir anbeten

Ein Buch, dass ich selber als „Andachtsbuch“ nutze, mich dadurch aber auch oft für die Anbetungszeiten im Gottesdienst inspirieren lasse, ist Living the Christian Year – Time to Inhabit the Story of God von Bobby Gross. Manch einer mag vielleicht sagen „Kirchenjahr? Ist das nicht Liturgie der Landeskirche?“ Ich habe den Reichtum darin entdeckt, dass das Kirchenjahr, ‚die Geschichte Gottes‘ erzählt und durch die Jahre solch ein Jahr immer wiederholt wird. Gott hat den Israeltiten gesagt, sie sollen seine Taten weitererzählen von Generation zu Generation. Ich finde das Kirchenjahr dazu sehr hilfreich. Und da Anbetung auch dazu dient, die Geschichte Gottes zu erzählen, orientiere ich mich immer wieder mal daran. Das Buch enthält Schriftstellen und Gedanken und Fragen zu jeder Woche des Jahres, die das Augenmerk auf einen bestimmten Punkt in Gottes Handeln mit der Welt oder einen Charakterzug von Ihm richten. Soweit ich weiß, ist es auch nur in englisch erhältlich.

Ein weiteres Arbeitsheft, dass wesentliche Grundlagen zur Anbetung und Dienst in der Anbetung vermittelt, ist Anbetung & Lobpreis Grundlagen von Holger Petri.

Ein Buch, das sehr leicht zu lesen ist, da Don Potter viel von seinem eigenen Weg und Erfahrungen berichtet und dabei sehr viele Themengebiete abdeckt, ist Facing the wall – Das Geheimnis von Lobpreis und Anbetung. Der Titel nimmt Bezug auf die Zeit, wo Gott Don Potter aus dem Dienst herausgenommen hat und ihm sagte, er solle zu Hause so lange spielen bis er seine Gegenwart spüre. Das Buch ist eine tolle Mischung aus persönlicher Erfahrung, biblischer Lehre und praktischen Tips.

Zwei kleine Bücher, die ein Bild von dem Gott malen, den wir anbeten (und das richtige Bild ist wichtig, damit wir in richtiger Weise anbeten können), sind: „Facedown – Gottes Heiligkeit neu entdecken“ von Matt Redman und eine besonderer Schatz ist „Das Wesen Gottes“ von A.W. Tozer. Leider wird dieses Buch im deutschen nicht mehr aufgelegt, deswegen unbedingt zugreifen, wenn Du es irgendwo antiquarisch findest. Das Buch ist jeden Euro Wert. Wer des englischen mächtig ist, im Original heißt das Buch „The knowledge of the holy“ und ist auch noch erhältlich. Beides sind Bücher, wo man nach jedem Kapitel das Buch beiseite legen und erstmal anbeten möchte.

Ein kleines Büchlein, was besonders hilfreich sein kann, wenn man eine Lobpreisarbeit neu aufzubauen hat und es auch zum ersten Mal macht, ist „Das Lobpreis 1×1“ von Heiko Boelsen. In kurzer knackiger Form umreisst er die geistliche Perspektive dieses „Jobs“ und gibt dann auch praktische Tips, die helfen, die Konzentration erstmal auf dem Wesentlichen zu halten und sich nicht in allen Einzelheiten zu verlieren. Und es ist, wie er auch im Vorwort seine Absicht erklärt, das Büchlein gibt nur ein Gerüst, wo dann jeder seinen eigenen Stil in der Anbetung entwickeln kann.

Zwei Bücher, die nicht direkt mit dem Lobpreisdienst zu tun haben, aber unsere Beziehung zu Gott vertiefen und damit auch die Tiefe unserer Anbetung, sind Jim Goll’s „Gott in tiefer Weise begegnen – Verschwende Dein Leben an Jesus!“ und „Dem Heiligen nachjagen“ von Corey Russel. Beide Bücher helfen dabei, Gott in Seinem Wort zu suchen und zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Buch „Hüter der göttlichen Flamme von Robert Stearns“ hat mich sehr bewegt. Er schreibt über das Bild des Opferaltars und was es für uns heute bedeutet, Gott wohlgefällige Opfer darzubringen. Er geht auf die verschiedenen Bestandteile eines Opferaltars ein: den Altar, das Opfer, das Feuer und der Wohlgeruch, der durch das Verbrennen des Opfers vor Gott entsteht. Das Buch ist sehr faszinierend, da es zum einen Gott in Seiner Heiligkeit, Schönheit, Liebe und Vollkommenheit beschreibt und das, was Ihm gebührt, und zum Anderen auch soviel Praktisches mit auf den Weg gibt, wie es sich auf das Leben auswirkt. Er berührt die Themen von Beziehungen, Zeit, Gehorsam, Dienst, unerfüllte Verheißungen, Leben aus Offenbarung u.a.m. Und es zielt alles darauf ab, ein Leben zu leben, dass Gott anbetet und Ihm ein wohlgefälliges Opfer darbringt, dass er mit Seinem Feuer krönen kann.

hüter der flamme

Ein Buch, das ich gerade lese, ist: „Berufen zum königlichen Priestertum“von Michael Chance. Es gibt ein sehr gutes allgemeines Verständnis von dem, worum es beim Lobpreis und der Anbetung geht. Im Internet ist es noch an verschiedenen Stellen zu bekommen. Ansonsten ist es als Dreiteiler neu aufgelegt worden: „Die höchste Berufung“.

michael chance

höchste berufung

„Für den Thron bestimmt – Gebet und Vollmacht der Gemeinde Jesu“ von Paul E. Billheimer ist ein kleines Büchlein, in dem es genau um das geht, was im Untertitel des Buches steht: um Gebet und die Vollmacht der Gemeinde Jesu. Paul Billheimer beschreibt, welche Position wir in Christus in seinem Reich haben, aus welcher Perspektive wir ins Gebet gehen können und auch welchen Teil der Lobpreis darin einnimmt. Gebet und Lobpreis gehen Hand in Hand.

für den thron bestimmt

Schon seit Ewigkeiten im Auge gehabt, nun endlich gelesen: „Die heilige Schönheit des Königs – Gottes verborgenen Charakter entdecken“ von Greg Violi . In diesem Buch schreibt er über das sanftmütige (nicht zu verwechseln mit Sanftheit) und demütige, oder wie er es bezeichnet niedrige, Herz unseres Gottes und dass dieses Herz unser Herz werden soll. Erst dann wird unsere Anbetung zu wahrer Anbetung. Es ist ein Buch, das Geschmack darauf macht, diesen Gott mehr kennen lernen zu wollen…nicht das, was er tut, sondern das, wer und wie er ist..als ein reales Gegenüber.

heilige schönheit

Ein weiteres Buch, dass mehr mit Gebet und den persönlichen Zeiten in Gottes Gegenwart zu tun hat ist „Gebet als Begegnung – Kontemplatives Leben im 21.Jahrhundert“ von Charles Bello & Kristian Reschke. 

In dem Buch schreiben die beiden Autoren über ihren eigenen Weg aus Burn Out und Lebenskrisen in erfrischende und belebende Zeiten mit Gott und geben darüber hinaus viele praktische Tips, um ähnliche Erfahrungen im eigenen Leben hervorbringen zu können. Dabei stellen sie einige alte Disziplinen dafür vor (Sabbatzeit, Examen, Lectio Divina,…), ermutigen aber dazu, den eigenen Stil und Rhythmus damit heraus zu finden, so dass sie zur eigenen Lebenssituation und Wesensbeschaffenheit passen.

Auch wenn mir einiges an dem Gedankengut bekannt war, war es doch erfrischend zu lesen und gerade die Tips zur praktischen Vorgehensweisen waren noch mal eine Hilfe, um einen neuen Ansatz für mich selber zu finden.

Unknown

Ein Buch, das schon ca. 35 Jahre alt ist, auf das ich jetzt erst durch eine ander Lektüre gestoßen bin, ist „Mit Lobpreis leben“ von Judson Cornwall. Er nimmt den Leser mit auf seine Reise, wie er die Anbetung neu entdeckt hat und mit seiner Gemeinde zusammen in eine Weise gelangt ist, die Gottes Gegenwart angezogen hat. Er schreibt dabei sehr ehrlich über seine eigenen Gefühle und was ihn dabei heruasgefordert hat. Er führt viele Bibelstellen an, denen er auf seiner Suche begegnet ist und anhand derer man auch seine eigene Suche im Wort Gottes fortsetzen kann.

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Ein gutes kleines Buch, das über den Kern der Anbetung spricht, nämlich als Gemeinschaft am gläsernen Meer vor dem Thron Gottes in der Anbetung zu landen, ist geschrieben von Bob Sorge. Es heißt „Following the River – Gemeinsame Anbetung in und mit der Gemeinde“.

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Zum Thema Schofar: „Das Schofar – Die Wiederentdeckung eines fast vergessenen „Blas“-instruments“ von Hermann J. Schneider.

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In „Make Love Make War – Komm, jetzt ist die Zeit“ schreibt Brian Doerksen über einige seiner Lieder und wie sie entstanden sind. Er schreibt von seinen Entdeckungen in der Schrift und Erfahrungen mit Gott, die Grundlage seiner Songs wurden. Wertvoll für Songwriter sind seine Tipps zum Songwriting am Ende jeden Kapitels.

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Mit „Anbetung – Fest in Gottes Gegenwart“ nimmt Judson Cornwall den Leser mit in die Anbetung des Buches der Offenbarung.

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„Anbetung im Leben Davids“ ist ein weiteres gutes Buch von Judson Cornwall. Hier nimmt er den Leser durch das Leben Davids mit in die vielen Namen Gottes und wie Er sich darin immer wieder offenbart hat und auch heute offenbaren möchte.

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(Fortsetzung folgt…)

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Eine Antwort zu Literatur

  1. Ellen Janke schreibt:

    Die Bücher die ihr hier gerade vorstellt sind echt spitze, bin echt total begeistert und einige habe ich auch schon vor Jahren gelesen. Den Schreiber eines Buches kenne ich persönlich aus dem Ruhrgebiet.

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