Sing Dich stark!

„Und sie hatten 200 Sänger und Sängerinnen.“

Esra 2,65

Vor einiger Zeit, war ich beim Bibellesen in dem Buch Esra unterwegs. Ich weiß nicht, wo jeder so mit seiner Kenntnis der Geschichte Israels aus seiner Zeit steht. Sicher kennt jeder die Geschichten von Mose und wie er Israel aus Ägypten befreit und bis nach Kanaan geführt hat, weil Gott ihnen das Land zugesagt hatte. Mit Josua sind sie dort ja auch eingezogen. Sie lebten lange darin, aber das, was sie dort gehalten hätte, wäre ihre Treue in der Bundesbeziehung ihrem Gott gegenüber gewesen. Die haben sie nicht gehalten und so kam der Punkt, wo Gott es zuließ, dass Nationen von drumherum sie bedrängten und Babylon schließlich dieses Volk in die Gefangenschaft führte. Gott hatte darin aber auch gleichzeitig festgesetzt, wie lange das dauern würde und irgendwann kam der Zeitpunkt der Rückführung und unter den Verantwortlichen war auch Esra, von dem dieses Buch in der Bibel berichtet.

In Esra 2 gibt es eine Aufzählung, wer sich alles mit auf den Weg machte, zurück nach Jerusalem, um den Tempel wieder aufzubauen. Das sind so Kapitel, die man eher mal überfliegt, weil es hauptsächlich einfach Namen und Zahlen sind….aus der Familie so und so kamen folgende mit…insgesamt so und so viele. Ist auf 70 Verse verteilt nicht das Spannendste.

Aber inmitten dieser Aufzählung werden 2x die Sänger extra genannt. Beim ersten mal mit den Torhütern und Tempeldienern (2,41), beim zweiten mal zwischen den Knechten und Mägden und den Pferden, Maultieren, Kamelen und Eseln (2,65).
Ich habe mich gefragt, wieso liegt da so eine Betonung drauf….auf so einem Weg wäre doch angebrachter zu sagen, es kamen so und so viele mit, die kämpfen konnten, die wussten wie man eine Mauer baut, die mit den Waffen umgehen oder reiten konnten oder ähnliches. Aus einem späteren Kapitel wird deutlich, dass der Weg bis nach Jerusalem auch nicht ganz ungefährlich war und das Volk eher Kämpfer als Sänger gebraucht hätte.

Ich dachte dann, es war ihnen wichtig, dass Sänger dabei waren. Bestimmt wussten sie auch schon, dass Singen das Herz berührt und erhebt und stärkt. Ich erlebe, wie singen Kraft gibt, nicht nur im Gottesdienst, auch zu Hause oder im Chor. Ich kann z.B. oft geschafft von der Woche in einer Chorprobe ankommen, aber am Ende ist mein Herz meistens gestärkt, voller Freude und neu ermutigt.  Und ich glaube, dass sie damals dieselbe Erfahrung im Lob unseres Gottes gemacht haben. Deswegen war es ihnen wichtig, auf jeden Fall Menschen mitzuhaben, die wussten, wie sie die Leute zum Singen anleiten können. Sie wussten, der Weg würde nicht einfach werden, es gibt Kämpfe zu bestehen, es wird Entmutigung auf dem Wege kommen und was sie brauchten, waren starke Herzen.

Und so können auch wir Herzen stärken. Wir können unsere eigenen Herzen stärken, aber auch andere mit hinein nehmen in unseren Lobpreis. Das Buch Sprüche sagt, dass wir auf unser Herz achtgeben sollen, weil in ihm die Quelle für all unser Leben entspringt. Wenn das Herz stark ist, hat es Mut, selbst in schwierigen Umständen. Wenn das Herz geschwächt ist, geben wir leichter auf. Und das Lob Gottes ist eine Sache, die unser Herz stärkt.

Ich habe mir dann noch versucht vorzustellen, was sie wohl gesungen haben. Und ich dachte mir, sie werden sicher auf die Psalmen von David & Co. zurück gegriffen haben. Sie werden sich in den Liedern daran erinnert haben, was Gott schon alles getan hat und auch wieder in ihrer Situation tun kann. Sie haben sich dadurch erinnert wie Gott schon mit Abraham, Mose und David war und sie immer geführt hat und auch auf diesem Weg führen konnte und würde.

Und ich möchte uns damit ermutigen, dass wir die Lieder, die wir singen, zu unseren Liedern machen. Egal, welches Lied wir singen, wir können darüber nachsinnen, was es über Gott sagt, wir können uns erinnern, wie er in der besungenen Weise schon in der Geschichte gewirkt hat, wir können uns erinnern wie er so schon in unserem Leben sich gezeigt hat und das wird uns immer ermutigen, Seine Gegenwart und Sein Handeln auch heute und in der Zukunft zu erwarten.

 

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Wie der Tau

„Ich werde für Israel sein wie der Tau.“

Hosea 14,6

In diesem Beitrag möchte ich wiedergeben, was ich kürzlich in einem Buch von Judson Cornwall gelesen habe:

„Obwohl Gott überall der ist, der Er ist – der ICH BIN -, kann Er es doch in unserem nicht wirklich sein, solange wir Ihn nicht als den ICH BIN preisen. Einmal hat Gottes Geist durch den Mund Davids geredet und gesagt: ‚Wer Dank (od.: Lob) opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen‘ (Psalm 50,23). Das hebräische Wort , das hier mit ‚verherrlichen‘ übersetzt ist, heißt kabed und bedeutet im Grunde ‚Gewicht verleihen‘. Was kann Gott gemeint haben, als Er sagte: ‚Wer Lob opfert, verleiht mir Gewicht.‘? Ich möchte versuchen, es anhand eines Bildes zu verdeutlichen.

Egal wie trocken die Witterung sein mag, in der Atmosphäre, die uns umgibt, befindet sich permanent Feuchtigkeit in Form von unsichtbarem Dunst. Die Meteorologen geben den Feuchtigkeitsgehalt der Luft in ihrem Wetterbericht in Prozenten an. Im gleichen Bericht geht es oft um eine Messung, die als ‚Taupunkt‘ angegeben wird. Das ist die Temperatur, bei der der unsichtbare Dunst kondensiert und sich als Tau auf der Erde niederschlägt. Um aus der unsichtbaren Feuchtigkeit sichtbaren Tau zu machen, braucht nichts weiter zu passieren, als dass die Temperatur auf der Erdoberfläche ein wenig zurückgeht.

Der Prophet Hosea schloss sein Buch mit der dringenden Bitte: ‚Kehr um, Israel, bis zum HERRN, deinem Gott…nehmt Worte mit euch und kehrt zum HERRN um! Sagt zu ihm: …Wir wollen die Frucht unserer Lippen als Opfer darbringen‘ (Hosea 14,2-3). Im Neuen Testament zitiert der Hebräerbriefschreiber diese Stelle und spricht davon, dass wir ‚Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen (sollen), das ist: Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen (od.: preisen)‘ (Hebräer 13,15). Gott versprach dem Volk Israel, wenn sie mit Worten des Lobes zu Ihm umkehren würden, so werde Er darauf in dreifacher Weise antworten: ‚Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, will sie aus freiem Antrieb lieben…Ich werde für Israel sein wie der Tau‚ (Hosea 14,5-6).

Wenn diejenigen, die in einer Bundesbeziehung zu Gott stehen, ihre Stimmen erheben, um Ihn zu preisen, ‚kühlen‘ ihre Worte sozusagen die Temperatur ihres Herzens ab. Das wiederum führt dazu, dass der ‚Taupunkt‘ in ihrer Beziehung zu Gott erreicht wird. Dieser geistliche Taupunkt lässt die Gegenwart Gottes sich niederschlagen. Er verleiht Gott ‚Gewicht‘, so ähnlich wie der Wasserdunst durch die Abkühlung in der Morgenfrühe Gewicht erhält. Gott zu preisen, bringt eine Offenbarung der göttlichen Gegenwart mit sich. Unser Lobpreis macht sichtbar, was bereits unsichtbar vorhanden, aber weitgehend unbrauchbar war. Wir zweifeln zwar nicht an der Zusage des Herrn: ‚Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters‘ (Matthäus 28,20), aber doch leben wir die meiste Zeit ohne ein wirklich akutes Bewußtsein Seiner Gegenwart. Wenn wir aber bewußt die Dinge des Lebens beiseite legen und anfangen, den Herrn zu preisen, wird Seine Gegenwart plötzlich wie Tau, der sich niederschlägt – real, wertvoll und lebensspendend. Was sonst nur im Glauben zu erfassen war, ist nun Tatsache, die auch unsere Gefühle mit einschließt.“

(Judson Cornwall; Anbetung im Leben Davids; Verlag C.M.Fließ; S.46-48)

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Banner & Flaggen (Teil 2/2)

„Wir wollen jauchzen über dein Heil und das Banner erheben im Namen unseres Gottes! Der Herr erfülle alle deine Bitten!“

Psalm 20,6

In diesem zweiten Teil über Banner und Flaggen, soll es um die Farben gehen. Symbole und Bilder auf Flaggen sind fast selbsterklärend, aber auch durch Farben, kann das Bannerspiel unterstützt werden.

Als Gott das Licht schuf, hat er für uns ein großes Farbspektrum geschaffen. Gerade heute morgen las ich in dem Buch „Atmosphäre – Gottes Gegenwart Raum verschaffen“ von Joshua Mills darüber, wie sich Farben Studien zufolge auf uns auswirken. In diesem Artilkel soll es eher um die übertragene Bedeutung der Farben im biblischen Gebrauch gehen, aber ich würde sehr empfehlen, sich darüber zusätzlich zu informieren. Das ist ein sehr interessanter Bereich und tiefere Einsicht wird sich im Gebrauch der Flaggen immer wieder auszahlen.

Mit Farben assoziieren wir verschiedene Dinge, z.B. verbinden wir mit Grün oft Natürliches wie Gras, Bäume etc., mit Blau den Himmel, bei gelb denken wir vielleicht zuerst an die Sonne oder an eine Zitrone. So gibt es auch in der Bibel Verknüpfungen zu verschiedenen Farben, die auch in der „Bannersprache“ verwendet werden und die das, was man durch die Flaggen sagen möchte, noch unterstreicht.

An dieser Stelle werde ich nun die Ausarbeitung von Monika Hümbs-Schröder und ihrem Team „Glory Fight“ übernehmen, die sie auch auf ihrer Seite www.maranatha-banner.de zur Verfügung stellt:

„Um die Flaggen möglichst zielgenau und treffsicher einsetzen zu können, sollten wir um die Bedeutung der Farben wissen. Nicht nur Symbole und Bilder weisen auf Wahrheiten Gottes hin, sondern auch jede Farbe. Da Gott selbst der Urheber aller Farben ist (er schuf das Licht und damit auch die Farben), dürfen wir in großer Freiheit sicher alle möglichen Farben und Farbschattierungen benutzen.

1. Gold
& Gottes Gegenwart, Herrlichkeit, Majestät

Im Allerheiligsten war alles aus reinem Gold. Die Deckplatte der Bundeslade mit den Cherubim war aus einem Stück Gold getrieben. Der Leuchter bestand aus vielen Kilo Gold und wurde ebenfalls aus einem einzigen Stück Gold gefertigt. (Wer kann so etwas heute noch?)
& Hes. 1,4 + 8,2: Vision von der Herrlichkeit Gottes => „Anblick wie glänzendes Metall
& 1. Kön 6,22; 2. Chr. 3,3-17: König Salomo überzog den ganzem Tempel mit Gold, so lautete Gottes Auftrag an ihn
In reinem Zustand ist Gold sehr weich und kann extrem dünn gewalzt werden, bis zu 0.0001 mm; das bedeutet, dass 100 000 solcher Blätter aufeinander gelegt 1 cm dick sind.
Salomo ließ exzellente und kunstvolle Arbeiten beim Bau des Tempels anfertigen.
Genauso sorgfältig arbeitet der Herr um seine Gemeinde zu bauen. Er überzieht die Gemeinde mit seiner Herrlichkeit, und die ist verborgen in Jesus Christus.
& Ps. 45,10: „die Königin zu seiner Rechten steht in Gold von Ofir!
& Ps. 45,14: „Herrlich ist die Königstochter drinnen, von Goldgewebe ist ihr Gewand!
Braut Jesu, die geschmückt und ohne Makel auf den Bräutigam wartet

2. Silber
& Erlösung, Läuterung, Freisetzung

Jesus wurde für 30 Silberlinge verraten und verkauft. Silber hatte auch im AT die Bedeutung von Sühnegeld:
& 2. Mose 30,11-16: „Die Gemusterten mussten ein Lösegeld für ihr Leben bezahlen, um Sühnung zu erwirken, damit keine Plage über sie kommt.”. Es wurde für alle die gleiche Höhe erhoben, ohne Ansehen des Standes. Neben Läuterung (Ps. 12,7), hatte Silber auch die Bedeutung von Freisetzung/Erlösung:
& 4. Mose 3,44-51: „die Leviten wurden frei gekauft mit Silberschenkel damit sie Tag und Nacht Gott dienen konnten in der Anbetung”. In der Stiftshütte waren die Fundamente des Allerheiligsten aus Silberblöcken gearbeitet. (Unser Glaubensfundament = Erlösung durch JESUS!) Die Verbindungsnägel (oder -haken) der einzelnen Pfeiler waren aus Silber und die Haltestangen samt Haken für die Leinentücher, die das Lager von der Hütte trennten, waren auch aus Silber. (3. Mose 5,15)
Silberne Flaggen, silberne Schellen, Becken oder Trompeten erinnern uns: es ist bezahlt! Wir verkündigen damit laut und sichtbar unsere Erlösung. Wir stimmen mit dem Wort Gottes überein „ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen wie Silber oder Gold erlöst worden seid…” sondern mit dem kostbaren Blute Christi! Als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken Jesus hat den Preis bezahlt!
Silber erinnert uns an die vollkommene Erlösung und an den kompletten Preis, den Jesus bezahlt hat.

3. Kupfer
& Demut vor Gott, Buße

Sämtliche Geräte zum Opfern und der ganze Brandopferaltar waren aus Kupfer. Lies doch in 1. Kön. 7,13-47 nach, was Hiram alles aus Kupfer für den Salomonischen Tempel anfertigte – einfach nur imposant!
Die Menge an Kupfer konnte nicht gewogen werde, soviel brauchte er davon. Vielleicht ist es ein Hinweis darauf, dass wir immer wieder sündigen und Buße und Demut brauchen? Zwischen dem Zelt der Begegnung und dem Brandopferaltar stand ein Becken aus Bronze zur Reinigung (Buße). (2. Mose 30,17-21)
Kupfer ist eine meiner Lieblingsfarben für Flaggen. Bis heute gebrauche ich kupferfarbene Flaggen beim Training. Ich möchte stets vor Augen haben, dass ich mich vor meinem Gott beuge. Es ist eine stetige Erinnerung daran, mich nicht zu überheben z.B. über den Willen Gottes oder über andere Menschen.

4. Purpur
& Gottes Königsherrschaft, Priestertum, Fürbitte

Purpur ist die klassische Königsfarbe, weil sie sehr schwer und aufwändig herzustellen war. Sie wurde aus den Schalen der Purpurschnecke gewonnen. Je nach Art der Schnecke und Methode der Färbung schwankten die Farbtöne von Pink bis bläulichen Lilafarben. In 2. Mose 39,1-21 gibt Gott genaue Anweisungen, wie Kleidung der Priester auszusehen hatte. Der Priester trug das Ephod, dass das ganze Volk Israel symbolisierte, vor seiner Brust, also auf seinem Herzen. Ebenso trug er die Namen der 12 Stämme auf seiner Schulter. In dieser Ausstattung trat er in das Allerheiligste vor den Herrn, um für das Volk zu bitten zu flehen. Hauptaufgabe der Priester war demnach Fürbitte! Lies hierzu auch 1. Petr. 2,9; 2. Mose 28,31 und 2. Mose 36,8 (königliches Priestertum der Gläubigen). Im neuen Testament ist Jesus der wahre Hohepriester: Hebr. 4,14; Hebr. 6,20. Die Soldaten setzten Jesus eine Dornenkrone auf und warfen ihm ein Purpurkleid um und verhöhnten ihn (Joh. 19,2).

5. Pink/Rosa
& Barmherzigkeit Gottes, Neuanfang, Neugeschaffen von Gott

& Jes. 58,8: „dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte
& Hos. 6,3b: „ER wird hervorbrechen wie die schöne Morgenröte” (=> deshalb der Erkenntnis des Herrn nachjagen)
Morgenröte = es gibt beim Sonnenaufgang ein paar Minuten, wo alles ganz in pink/rosa getaucht scheint!
& Hoh. 6,10: „Wer ist sie, die da hervor glänzt wie die Morgenröte, … furchterregend wie Kriegsscharen (oder: Armee mit Bannern)” => Bild für endzeitliche Braut/Gemeinde

6. Blau
& Wasser des Lebens, Strom Gottes, Jesus Christus der vom Himmel wieder zur Erde kommt, himmlischer Glanz

Blau ist eine der vielfältigsten Farben überhaupt.
Für Jesus steht die Farbe royalblau (=> Königsblau für unseren König!)
Ströme lebendigen Wassers von Jesus ausgehend => blau kann auch für den Heiligen Geist stehen, dann ist es ins Türkis übergehend/fließend!
& 2. Mose 24,10: „Und unter seinen Füßen war es wie eine Arbeit in Saphirplatten und wie der Himmel selbst an Klarheit.
Saphir bekommt seine Farbe, blau, durch Spuren von Eisen und Titan, deshalb bedeutet es auch Stärke/Festigkeit

7. Türkis
& Heiliger Geist (Hes. 1,16-20)

Symbole für Heiligen Geist: Taube, Wasser, Feuer, Salböl, Siegelring, Wind
& Hes. 47,1: Strom des Lebens

8. Grün
& Wachstum, neues Leben, Gnade, Fruchtbarkeit

& Mk. 6,39: „Und er befahl ihnen, dass sie sich alle nach Tischgemeinschaften auf dem grünen Grase lagerten.
& Jer. 17,8: „Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist, und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt. Sein Laub ist grün, im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf Frucht zu tragen.

9. Goldgrün
& Salbung

Salböl aus Olivenöl hat ungefähr diese Farbe
& 2. Sam. 2,4: „Die Männer Judas … salbten dort David zum König.
& Ps. 23,5: „du salbtest mein Haupt mit Öl
& Joh. 7,38: „… küsste Jesu Füße und salbte sie mit Salböl
& Hebr. 1,9: „Gott hat Jesus gesalbt mit Freudenöl

10. Orangegold
& Heiliger Geist, Feuer, Kraft Gottes, Läuterung

& Dan. 7,9: „Feuerflammen waren Gottes Thron
& Hebr. 12,29: „unser Gott ist ein verzehrendes Feuer” (Kraft)
& 1. Petr. 1,7: „wie Gold, das durch Feuer geläutert wird” (Läuterung)
& Apg. 2,3: „Zungen wie von Feuer” (Heiliger Geist)
& Mal 3,2: „Gott ist wie das Feuer eines Schmelzers” (Läuterung)
& Hes. 1,27: Vision von Gott (Stärke)
& Kön. 18,24: „welcher Gott nun mit Feuer antworten wird, der ist der wahre Gott” (Kraft)

11. Rot
& Blut Jesu, Opferlamm, Liebe, geistlicher Kampf, Gerechtigkeit durch vergossenes Blut Jesu

Rot ist die klassische Farbe der Liebe, sie findet in der Hingabe Jesu durch ein Blut ihre höchste Vollendung. (Wie hat der Teufel diese Farbe auf den Fahnen Hitlers pervertiert!)
Rot bedeutet auch Schutz: Bestreichen der Pfosten mit Blut eines Lammes vor dem Auszug aus Ägypten oder der Bericht in Jos. 2,1-21, wo die rote Schnur ein Zeichen des Schutzes für Rahab war. Rot ist eine sehr kraftvolle, vollmächtige Farbe!
Steht auch symbolisch für Krieg:
& Offb. 6,4: „Und es zog aus, ein feuerrotes Pferd und dem der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen und die Menschen dahin zu bringen, dass sie einander schlachteten.

12. Weiß
& Reinheit, Heiligkeit Gottes, sündlos, Brautschaft, Licht, Überwinder

Weiß ist das Symbol für Heiligkeit und Reinheit. Engel tragen in der Regel ein weißes Gewand, Jesus kommt auf einem weißen Pferd wieder und die große Schar die ihm auf weißen Pferden folgt, ist in weiße Gewänder gehüllt. (Offb. 19,14). Weitere Bibelstellen:
Offb. 6,2; 7,9 (Volksmenge aus allen Nationen); 3,4-5 (wer überwindet, wird mit weißen Kleidern bekleidet); 19,8 (Braut Jesu)
& Mt. 17,2: „Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
& Jes. 1,18 : „wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiß werden.
& Joh. 1,5 : „Gott ist Licht und in ihm ist gar keine Finsternis

13. Schwarz
& Festigkeit, Stärke, Standhaftigkeit, auch Tod, Trauer

Das ist nach meiner Erfahrung die wohl umstrittenste Farbe unter Christen! Ich habe mich lange nicht damit anfreunden können und habe bis heute keine schwarze Flagge. Gott hat meine Sicht allerdings erweitert und meinen Blick zurechtgerückt:
& Jes. 54,11b: „… ich lege deine Steine in Hartmörtel und lege deine Grundmauern in Saphire.” (Gott an Israel)
Hartmörtel = Stibium, was eine tiefschwarze Farbe hatte. Frauen färbten sich damit ihre Augenlider schwarz
Schwarz steht also für Festigkeit => Standhaftigkeit
Als Team ziehen wir uns schwarz an (eventuell auch mit farblicher Schärpe). Schwarz bringt die Farben der Flaggen zum Leuchten, die Person tritt zurück (weiß drängt nach vorne!) Beim Flaggentanz sind nicht die Flaggentänzer als Personen das wichtigste, sondern das was sie durch den Tanz ausdrücken.“

Soweit zu den Farben. Auf der Seite von Monika findet Ihr viele weitere Infos zur Bedeutung der Flaggen, von Symbolen, Einsatzmöglichkeiten, auch kann man Flaggen in allen möglichen Farben und Formen bei ihr und ihrem Team erwerben.

 

 

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Banner & Flaggen (Teil 1/2)

„Jubeln wollen wir über dein Heil und im Namen unseres Gottes das Banner erheben“

Psalm 20,6

In diesem Jahr hatten wir ein Seminar über Banner und Flaggen bei uns und ich möchte einiges von den Inhalten, die wir behandelt haben, hier auch noch mal wieder geben. Dabei habe ich das Studienmaterial von Monika Hümbs-Schröder „Banner & Flaggen – Handbuch zur biblischen Sicht“ (erhältlich unter http://www.maranatha-banner.de) als Grundlage.

Fahnen, Banner, Flaggen, Standarten begegnen uns viel in unserem Umfeld, sie dienen oft als Erkennungszeichen. Vereine und Verbände nutzen Fahnen als Erkennungszeichen, genauso Staaten, Länder, Städte. Sie sind Kennzeichen für unsere Staatsangehörigkeit und machen sichtbar, womit wir uns identifizieren und wo wir uns auch manchmal einer bestimmten Macht unterstellen. Manchmal dienen Flaggen auch auch zur Übermittlung von Nachrichten…z.B. Flaggen-Alphabet, Fluglotsen, Startzeichen von Autorennen. Durch die Farben und Symbole wird etwas von unserer Gesinnung ausgedrückt und dienen auch als Erinnerung an besondere Anlässe, wie z.B. der Halbmast bei Trauer. Auch gibt es viele Werbebanner, die unsere Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Botschaft lenken möchten.

Flaggen und Banner im Rahmen des Reiches Gottes zu nutzen wäre also so schon gar nichts Unnatürliches und trotzdem haben wir oft Hemmungen, sie zu nutzen.

Es gibt im hebräischen zwei Worte, die die Flaggen und Banner in der Bibel beschreiben.

  1. nec (gesprochen: nef)
    Es bedeutet: Flagge, Standarte, Panier, Stange, Banner, Feldzeichen, Sammelplatz, Mast.
    Es steht z.B. in 2.Mose 17, 15 und Psalm 60,6.
    „Der HERR ist mein Feldzeichen.“
    „Denen, die dich fürchten, hast du ein Signal gegeben, dass sie fliehen können vor dem Bogen.“
    Der Wortstamm von nec ist nacak und lässt folgende Bedeutungen zu:
    – scheinen oder schimmern aus der Ferne
    – wie eine Flagge im Wind bewegt/flattert
    – erheben wir ein Zeichen, Bannerträger
    – Blinklicht, Leuchtfeuer, Leuchtturm
    – es geht ein Signal davon aus und wir werden darauf konzentriert
  2. daw-gal
    Es bedeutet: Flagge erheben, mit Kraft schwenken
    Weitere Bedeutungen sind:
    – auffallend
    – hervorragend
    – deutlich sichtbar
    – sich rühmen
    – das Oberste/Hauptsächlichste entfalten
    Es ist u.a. in 4.Mose 2,2 und 4.Mose 10,14 zu finden.
    „Die Söhne Israel sollen so lagern: jeder bei seiner Abteilung, bei den Zeichen ihrer Vaterhäuser…“
    „Und die Abteilung des Lagers der Söhne Juda brach zuerst auf nach ihren Heeresverbänden; und über seinem Heeresverband war Nachschon, der Sohn Amminadabs.“

In unseren deutschen Übersetzungen werden die hebräische Begriffe oft mit Umschreibungen wie Feldzeichen, Panier, Zeichen des Sieges, Zeichen, Signal wieder gegeben.

Es wird aber deutlich, dass Banner und Flagge eine Leitfunktion haben. Ein Banner geht voraus, es ist führend, herausragend.

In früheren Kriegen hatte der Leiter eine Truppe einen sogenannten Fähnrich neben sich, der das Banner dieser Truppe trug. So konnte sich die ganze Gruppe während des Getümmels eines Kampfes orientieren und sehen, wo gerade die Leitung des Heeres sich befand. Das Ziel des Gegners war immer, so schnell wie möglich an die Fahne des Heeres zu gelangen, denn sobald diese nicht mehr sichtbar war, herrschte Chaos und oft war damit auch die Schlacht entschieden. Der Fähnrich war dazu verpflichtet, die Fahne mit seinem Leben zu verteidigen, denn mit ihrem Erhalt/Verlust hing der Sieg/die Niederlage zusammen.

Im geistlichen Bereich ist Jesus das Banner/Feldzeichen Gottes!

„Und an jenem Tag wird es geschehen: der Wurzelsproß Isais, der als Feldzeichen der Völker da steht, nach ihm werden die Nationen fragen; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.“ (Jesaja 11,10)

Jesus ist unser Banner, Panier, Zeichen des Siegs. Er ist herausragend, führend, schimmernd aus der Ferne. Gott selber hat ein Feldzeichen aufgerichtet und dieses Feldzeichen kann nicht besiegt werden. Sein Sieg ist für immer und ewig! Jesus geht uns voran!

Neben diesen eher kämpferischen Aspekten gibt es aber auch noch eine andere Seite:

„Er hat mich ins Weinhaus hineingeführt, und sein Zeichen (w. Feldzeichen) über mir ist Liebe.“ (Hohelied 2,4)

Hier soll nun auf acht Bedeutungen von Bannern eingegangen werden. Dabei kann man sich immer vor Augen führen, dass das, was hier für ein natürliches Banner gilt, gleichzeitig auf Jesus passt.

  1. Banner kündigen ein Ereignis an

    „Verkündet es unter den Nationen und lasst es hören und richtet ein Feldzeichen auf! Lasst es hören und verschweigt es nicht: …“ (Jeremia 50,2)

    Mit einem Banner proklamieren wir etwas. In diesen Versen ging es um den Fall Babels. Dieser Sieg wurde verkündet.
    Wenn wir in unserem Gemeindesaal ein Kreuz oder eben auch ein Banner mit der Aufschrift „König Jesus“ hängen haben, ist das eine Verkündigung. Wir proklamieren damit, dass Jesus König unserer Gemeinde oder auch Stadt oder Land ist.

    „Eine Proklamation ist eine öffentliche, kühne Erklärung. Für alle, die an Jesus Christus glauben, ist damit speziell die öffentliche, kühne Verkündigung der Wahrheit Gottes gemeint.“ (Derek Prince)

    Der Gebrauch von Flaggen und Bannern ist eine Proklamation, jedoch kann es niemals die erste Stelle der Verkündigung der Predigt und des Wortes Gottes ersetzen!
    Banner können dabei auch eingesetzt werden, um Verheißungen Gottes zu verkünden und daran festzuhalten. Sie können uns durch das Sichtbarmachen der Verheißung beim Festhalten unterstützen. Banner machen die Wahrheiten Gottes sichtbar.

    „…ihr Bewohner des Festlandes und die ihr auf der Erde ansässig seid, wenn man ein Feldzeichen auf den Bergen aufrichtet, seht hin! Und wenn man ins Horn stößt, hört hin!“ (Jesaja 18,3)

    Banner und Flaggen verkünden biblische und geistliche Tatsachen und besitzen Aufruf- und Signalcharakter, sie sind sichtbar gemachte Wahrheiten.

  2. Banner werden errichtet zur Heilung und Errettung vom Tod

    „Und der Herr sprach zu Mose: Mache dir eine Schlange und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben.“ (4.Mose 21,8)

    Die Schlange aus Bronze war nichts Magisches, sondern der Glaube an die Verheißung Gottes und der Gehorsam, die Schlange anzusehen, brachte die Errettung. Hier ist es auch ganz einfach, Jesus darin zu sehen. Er rettet und unser Glaube und Gehorsam, Ihm zu vertrauen, rettet uns. Das wird auch in dem schon eben genannten Vers aus Jesaja deutlich:

    „Und an jenem Tag wird es geschehen: der Wurzelsproß Isais, der als Feldzeichen der Völker da steht, nach ihm werden die Nationen fragen; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.“ (Jesaja 11,10)

    So haben auch Banner und Flaggen nichts Magisches an sich. Sie werden im Glauben eingesetzt und auch nur im Glauben kann man empfangen, was durch sie freigesetzt wird.

  3. Banner werden eingesetzt zur Sammlung des Heeres (Sammelpunkt) und zur Ausrichtung auf einen Fokus

    „Und die Kinder Israels sollen sich nach ihren Heerscharen lagern, jeder bei seinem Lager und jeder bei seinem Feldzeichen.“ (4.Mose 1,52)

    “ Nach Osten soll sich lagern das Banner des Lagers Juda. … Nach Süden sol sich lagern das Banner des Lagers Ruben. …Nach Westen soll sich lagern das Banner des Lagers Ephraim. …Nach Norden soll sich lagern das Banner des Lagers Dan.“ (4.Mose 2,3-25)

    Die Banner dienten als Orientierungshilfe für die einzelnen Stämme. Sie sollten sich um das Zentrum, um die Stiftshütte, lagern. Sie machte die Gegenwart Gottes unter Seinem Volk deutlich (Jahwe Nissi = Ich bin euer Banner). Banner zeigen an, um welche Mitte, welches Zentrum wir uns lagern und sammeln.
    Auch hier kann man Jesus als unser Banner erkennen. Er ist es, um den wir uns versammeln, wir stehen unter der Herrschaft des dreieinigen Gottes.
    In unseren Versammlungen können Banner und Flaggen helfen uns gemeinsam auf Jesus oder eine bestimmte Wahrheit zu fokussieren.

  4. Banner sind dort, wo der geistliche Kampf stattfindet

    „Richtet das Banner gegen die Mauern von Babel auf, verschärft die Bewachung (Belagerung), stellt Wächter auf, bereitet die Hinterhalte. Denn wie der Herr es sich vorgenommen, so führt er es aus, was er über die Bewohner von Babel geredet hat.“ (Jeremia 51,12)

    Babel steht in der Bibel für widergöttliche Mächte und Welten. Sobald wir durch das Blut Jesu die „Fronten“ gewechselt haben, stehen wir gegen „Babel“ und durch unser Bekenntnis zu Jesus richten wir ein Banner gegen Babel auf.

    „Auf kahlem Berg richtet ein Feldzeichen auf, mit lauter Stimme ruft ihnen zu, winkt mit der Hand, dass sie einziehen durch die Tore der Edlen! Ich habe meinen Geheiligten entboten, auch meine Helden zu meinem Zorngericht zu rufen.“ (Jesaja 13,2&3)

    Eine andere Übersetzung drückt es so aus:

    „Der Herr sagt: „Stellt ein Feldzeichen auf, oben auf einer kahlen Höhe. Ruft die Freiwilligen auf, winkt sie herbei, sie sollen sich bei den Stadttoren melden. Ich rufe alle zum Kampf, die sich mir zur Verfügung gestellt haben.“

    Auch hier geht es um die Ankündigung der Zerstörung Babals durch Gottes Volk und Helden. Sie werden aufgefordert, sich durch ein optisches und akustisches Signal an einem gemeinsamen Ort zu versammeln. Wichtig ist, dass es freiwillig geschieht. Aus eigener Entscheidung gehören wir zu Jesus und folgen Ihm aus Gehorsam und Liebe. Wir dienen Ihm freiwillig und stellen uns Ihm aus freien Stücken zu Verfügung. Wenn Gott uns ruft, gehorchen wir, weil wir es wollen, nicht weil wir müssen, oder jemand anderes uns dazu zwingt. An dem Ort, wo wir Ihm dienen, sind wir, weil wir spüren und wissen, dass es ein Auftrag Gottes ist und nicht, weil wir jemandem einen Gefallen tun oder uns selbst hervorheben möchten.
    Jesus selbst ist das Banner des Sieges, das wir erheben!
    Und manchmal erheben wir unsere sichtbaren Banner und Flaggen dort, wo wir spüren, es findet ein geistlicher Kampf statt, und tun es im Glauben an Ihn!

  5. Banner sind ein Objekt der Hoffnung – ein Symbol des Sieges

    „Jubeln wollen wir über dein Heil und im Namen unseres Gottes das Banner erheben.“ (Psalm 60,6)

    „Da nahmen sie Palmzweige, zogen Jesus entgegen vor die Stadt und riefen laut: Gepriesen sei Gott! Heil dem, der in seinem Auftrag kommt! Heil dem König Israels!“ (Johannes 12,13)

    Jesus hat Satan und die Macht der Sünde am Kreuz besiegt. Als Kinder Gottes sind wir von all dem Zerstörerischen befreit. Mit unseren Bannern und Flaggen können wir die Freude über diesen Sieg ausdrücken und gleichzeitig die Sehnsucht, dass unser König bald wiederkommt.

  6. Banner geben Wegweisung

    „Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und sein Name wird Immanuel sein.“ (Jesaja 7,14)

    „Gehet hin, gehet hin durch die Tore! Bereitet den Weg des Volkes, machet Bahn, machet Bahn. Räumet die Steine weg. Richtet ein Feldzeichen auf über die Nationen…sagt der Tochter Zion: Siehe, deine Rettung kommt!“ (Jesaja 62,10)

    Jesus selbst ist uns dieses Banner geworden, die Wegweisung zum Vater. Er hat gesagt: „Ich bin der Weg, niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“.
    Durch den Gebrauch von Flaggen und Bannern wird manchmal dieser Weg gewiesen…die Aufmerksamkeit darauf gelenkt.

  7. Banner bieten Schutz und Sicherheit

    „Denen, die dich fürchten, hast du ein Signal/Banner gegeben, dass sie fliehen können vor den Bogen.“ (Psalm 60,6)

    Wie schon mehrmals erwähnt, ist Jesus selbst dieses Banner, das Gott aufgerichtet hat, Er ist das Zeichen des Sieges. Er ist unser Schutz, unsere Sicherheit und unsere Burg. Diejenigen, die Ihn fürchten, werden Sein Signal, Banner, Feldzeichen, Siegeszeichen erkennen und fliehen können vor den Pfeilen des Bösen.

    Hier können wir noch mal Bezug nehmen auf das Bild des Heerführers und den Fähnrich. Eines der wichtigsten Ziele des Gegners war, den Führer und den Fähnrich zu überwältigen, weil dann der Rest der Armee orientierungslos und leicht zu besiegen war.
    Das Gute ist, dass Jesus schon längst gesiegt hat und als Feldzeichen unverrückbar feststeht. Er selbst hat „die Mächte und Gewalten völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt.“ (Kolosser 2,15). Wenn wir auf Ihn sehen haben wir stets Orientierung, Führung und Leitung in unserem Leben.
    Es ist an uns dieses Signal, das Jesus ist, für andere hörbar (z.B. durch Predigt, Lobpreis, Anbetung…) und sichtbar (z.B. durch Theater, Banner, Flaggen, Tanz…) zu machen.

  8. Banner lassen den Feind fliehen

    Einige Verse lassen auch erkennen, das der Feind auch seine Banner und Zeichen hat. Ein Zeichen aus unserer Geschichte ist da vielleicht das Hakenkreuz.

    „Es brüllen deine Widersacher inmitten deiner Versammlungensstätte. Sie haben ihre Zeichen als Zeichen des Siegs gesetzt. …Zeichen für uns sehen wir nicht.“ (Psalm 74,4&9)

    „Wenn ihr nun das Gräuelbild der Verwüstung, von dem durch Daniel dem Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht,…“ (Matthäus 24,15)

    „Meine Eingeweide! Ich muss mich winden! Die Wände meines Herzens! Es tobt in mir mein Herz! Ich kann nicht schweigen. Denn du meine Seele, hörst den Schall des Horns, Schlachtrufe: Zusammenbruch über Zusammenbruch wird ausgerufen. …Wie lange muss ich das Feldzeichen sehen, den Schall des Horns hören?“ (Jeremia 4,19-21)

    Zum einen sehen wir, dass der Feind keinerlei Hemmungen hat, seine Zeichen an entscheidender Stelle aufzurichten. Er weiß, sie lösen bei dem Betrachter etwas aus. Banner haben eine klare Botschaft, eine klare Aussage und sie werden erhöht, damit man hinschaut. Immer wenn in der Bibel der Begriff für „erhebe“ oder „erhoben“ steht oder wenn irgendetwas erhoben wird, dann ist dies ein Zeichen für Gottes Macht.

    Zum anderen können wir darin aber auch sehen wie der Feind Gottes erbeben und vergehen muss, wenn er die
    – „Kriegshörner“ (Schofarhörner)
    – „Schlachtrufe“ (Lobpreis und Anbetung)
    – „Feldzeichen“ (Banner und Flaggen)
    hört und sieht!

Lasst uns unserem lebendigen Gott zur Ehre singen, tanzen und spielen!

 

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Prophetic Singing – Jaye Thomas

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„Er ist dein Ruhm und dein Gott.“ (Wilhelm Busch)

„Er ist dein Ruhm und dein Gott.“

5.Mose 10,21

Ohne das kommen wir wohl im Leben nicht aus, dass wir etwas haben, dessen wir uns rühmen. Der Sportsmann rühmt sich seiner Kraft. Und die alte, kranke Frau rühmt sich ihrer vielen Leiden und ihrer Schwachheit. Der REiche rühmt sich seines Reichtums, und der Arme lässt jeden, der ihm in den Weg läuft, wissen, wie schlecht es ihm geht. Jeder muss etwas zum Rühmen haben. So viel ich weiß, ist das einzige Sprichwort, das unsere Zeit hervorgebracht hat: „Wer angibt, hat mehr vom Leben.“

Unser Textwort hat der alte Mose gesagt. Es kommt mir vor, als erlaube der Heilige Geist diesem erfahrenen, alten, weisen Manne, auf unsere Schwäche Rücksicht zu nehmen. „Gut!“ sagt er. „Ihr habt den Drang, euch zu rühmen! Dann will ich euch sagen, was ihr rühmen sollt: Der geoffenbarte Gott, unser Herr und erlöser, ist es wert, dass man sich seiner rühmt. ‚Er ist dein Ruhm und dein Gott.‘!“

Das ist ja ein großartiger Rat! Denn alles das, wessen wir uns sonst rühmen, ist ja so bedeutungslos vergänglich und oft wirklich albern. Gibt es irgend etwas im Himmel oder auf Erden, das herrlicher wäre, schöner und wunderbarer als die Majestät, die Liebe und der Glanz Gottes? Gibt es etwas Wunderbareres, als dass er sich zu uns getan hat und uns gesucht, erkauft und erlöst hat durch seinen Sohn, unsern Herrn Jesus Christus?! Also wollen wir ihn rühmen in unsern Herzen und mit unserm Munde.

Wir werden dann erleben, wie dieses Rühmen uns hinaushebt aus der Niedrigkeit und Armseligkeit der Dinge, di euns oft unnötig ausfülen und bewegen.

Paulus hat das Wort des Mose aufgenommen, als er sagte: „Wer sich rühmen will, der rühe sich des Herrn.“

Herr! Mache unser Herz weit über Deinem Lob! Amen.

(aus: „365 mal Er“ von Wilhelm Busch)

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Beckah Shae – Heartbeat

And his blood has ransomed people for God
From every tribe and language, people, every nation
Where warriors have fallen, there’s a resurrection comin‘
It’s Your time to rise and shine
Oh wake up, you sleeping giant!

The wounds of injustice are being healed by the peace
Of Yahweh, who’s bringing us power through unity
Where warriors have fallen, there’s a resurrection comin‘
Dry bones, dry bones, come alive
Yeah wake up, You sleeping giant!

Your heartbeat, I feel it, I feel it
Your heartbeat, I feel it, I feel it
Your heartbeat, I feel it, I feel it
Your heartbeat, I feel it, I feel it, I feel it!

Yeshua, bring us together, bring us together
Together we cry
Yeshua, bring us together, bring us together
Together we cry
Yeshua, bring us together, bring us together
Together we cry
Out-out for Your heartbeat, Your heartbeat, oh
Give us Your heartbeat! Yeah!

This is the hour to know whose side to stand by
Raise up a standard in battle for every fellow tribe
Where warriors are fighting, there’s a revival igniting
Reserved for such a time
Yeah arise, You blazing fire!

Brave ones stand firm and listen to your destiny
The rhythm of our Father moves with victory!
Where warriors are fighting, there’s a revival igniting
Consume us oh God, and arise, blazing fire

Your heartbeat, I feel it, I feel it
Your heartbeat, I feel it, I feel it
Your heartbeat, I feel it, I feel it
Your heartbeat, I feel it, I feel it, I feel it!

Yeshua, bring us together, bring us together
Together we cry
Yeshua, bring us together, bring us together
Together we cry
Yeshua, bring us together, bring us together
Together we cry
Out-out for Your heartbeat, Your heartbeat, oh
Give us Your heartbeat! Yeah!
[x3]

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